Wie F1-Autos anhalten: Geheimnisse von Bremsen, Reifen und Federung

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Die meisten Straßenfahrzeuge verwenden Standard-Fahrwerkseinstellungen. Formel-1-Autos verwenden Doppelquerlenkersysteme. Federn, Dämpfer, Arme und Stabilisatoren bewältigen die Last. Die Teams optimieren diese Einstellungen vor jedem Rennen. Sie wollen Sicherheit beim Bremsen. Sie wollen Präzision in der Kurvenfahrt. Sie wollen eine reaktionsschnelle Handhabung. Es ist eine heikle Kalibrierung. Wenn man es falsch macht, ist das Auto unfahrbar. Wenn Sie es richtig machen, erhalten Sie eine konkurrenzfähige Maschine.

Die Physik der Bremskraft

Die Bremsen von Straßenautos kommen mir bekannt vor. Scheiben. Polster. Bremssättel. Aber F1-Bremsen funktionieren in einem anderen Universum. Das Auto erreicht Geschwindigkeiten von über 200 Meilen pro Stunde. Um diese Masse zu stoppen, ist enorme Kraft erforderlich. Bei Benutzung glühen die Bremsen glühend heiß. Das ist keine Übertreibung. Es ist Physik.

Scheiben und Beläge aus Kohlefaser lösen das Problem. Sie sind leicht. Sie vertragen extreme Hitze. Sie arbeiten effektiv bis zu 750 °C (1.382 °F). Löcher am Rand der Scheibe lassen die Wärme entweichen. Lufteinlässe sitzen außerhalb der Radnabe. Sie drücken Luft auf die Bremsen. Die Teams ändern diese Einnahmen für jede Strecke. Warum? Denn die Bremsanforderungen sind von Monaco bis Monza sehr unterschiedlich.

Reifen: Der einzige Kontaktpunkt

Reifen sind möglicherweise die kritischste Komponente in einem F1-Auto. Denken Sie darüber nach. Motor, Federung und Bremsen übertragen die Kraft über die Reifen. Sie sind die einzigen Teile, die den Asphalt berühren. Wenn die Reifen versagen, versagt das Auto. Keine noch so große aerodynamische Überlegenheit schützt vor einer schlechten Reifenwahl.

Slick-Reifen beherrschten den Sport von den 1960er bis 1998. Kein Profil. Hohe Kontaktfläche. Sie boten maximalen Grip. Die FIA ​​hat die Regeln geändert. Sie wollten niedrigere Kurvengeschwindigkeiten. Sie wollten engere Rennen. Profilmuster wurden wieder eingeführt.

Die aktuellen Vorschriften sind streng. Die Vorderreifen müssen 12 bis 15 Zoll breit sein. Die Hinterreifen müssen 14 bis 15 Zoll breit sein. Am Umfang verlaufen vier Längsrillen. Jede Nut ist mindestens 2,5 Millimeter tief. Sie sitzen 50 mm voneinander entfernt. Dies gilt für nasse Bedingungen. Intermediate- und Regenreifen verfügen über ein Vollprofil. Sie leiten Wasser von der Straßenoberfläche ab.

Die Gummimischungen sind unglaublich weich. Durch die Hitze haften sie an der Schiene. Dies sorgt für eine enorme Greifkraft. Rennreifen funktionieren bei hohen Temperaturen am besten. Die Fahrer wärmen sie auf, bevor das Rennen beginnt. Der Kompromiss ist die Haltbarkeit. Ein einzelner F1-Reifen hält etwa 125 Meilen. Das ist es. Der Verschleiß ist konstant.

Traktionskontrolle: Ein verbotener Vorteil

Eine Traktionskontrolle kann die Lebensdauer der Reifen verlängern. Es begrenzt das Durchdrehen der Räder. Dies ist unter der Belastung durch Kurvenfahrten von entscheidender Bedeutung. Elektronische Sensoren vergleichen die Radgeschwindigkeit mit der Fahrgeschwindigkeit. Dreht das Rad schneller als die Straße, erkennt das System einen Traktionsverlust. Die Motordrosselung wird automatisch reduziert. Das Auto bleibt stabil.

Die Geschichte der Traktionskontrolle in der Formel 1 ist unberechenbar. Es wurde erlaubt. Es wurde verboten. In der Saison 2002 kehrte es zurück. Dann wurde es zu Beginn der Saison 2008 erneut verboten. Fahrer müssen die Stromversorgung jetzt manuell verwalten. Es fügt eine weitere Schwierigkeitsebene hinzu. Es verändert auch den Reifenverschleiß. Ohne elektronische Hilfsmittel wird das Reifenmanagement zu einer primären Fähigkeit.

Das Zusammenspiel zwischen Federungsgeometrie und Reifenverschleiß bestimmt die Rennstrategie. Teams geben Millionen aus, um diese Beziehung zu optimieren. Die Daten sind immens. Die Ränder sind winzig. Ein Grad Sturzänderung kann die Rundenzeiten um Zehntelsekunden verändern. Hier werden Meisterschaften gewonnen. Nicht nur im Motorraum. Sondern in der Art und Weise, wie das Auto auf der Straße liegt.

Und doch entscheidet trotz aller Technik immer noch der Fahrer. Die Reifen schreien. Die Bremsen beißen. Die Federung wird komprimiert. Und das Auto fährt vorwärts. Es ist ein chaotisches Kräftegleichgewicht. Unvorhersehbar. Gefährlich. Schön.

Das Kommandozentrum

Vergessen Sie alles, was Sie über die Innenausstattung von Straßenautos wissen. Das F1-Lenkrad ist weniger eine Steuerschnittstelle als vielmehr ein kompakter Cockpit-Computer. Es ist winzig. Ungefähr halb so groß wie ein Standardrad. Dennoch verfügt es über eine schwindelerregende Auswahl an Tasten, Schaltern und Schaltern.

Das ist die Kommandozentrale.

Mit einem einzigen Finger manipuliert ein Fahrer fast jeden Aspekt der Leistung mitten in der Runde. Gangwechsel? Sortiert. Bremsbalance? Angepasst. Kraftstoffgemisch? Verwaltet. Es ist präzise. Es ist schnell. Es ist notwendig.

Sicherheitsvorschriften schreiben vor, dass ein Fahrer das Cockpit in weniger als fünf Sekunden verlassen muss. Um dies zu ermöglichen, ist außer dem Rad selbst nichts dauerhaft fixiert. Die Befestigung an der Säule erfolgt über einen Schnappverbinder. Mach es runter. Raus mit dir.


Aber das Rad funktioniert nur aufgrund der Maschinerie dahinter. Die Formel 1 ist kein Solosport. Es ist eine gewaltige Teamleistung. Über 100 Leute in jedem Kader arbeiten unermüdlich daran, diese Saison zum Erfolg zu führen. Wir werden uns als nächstes ansehen, wer sie sind.