Warum die Überprüfung der 7 beliebten Compounding-Peptide durch die FDA wichtig ist

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Der Pharmacy Compounding Advisory Committee der FDA trifft sich vom 23. bis 24. Juli. Das Ziel? Um zu entscheiden, ob sieben spezifische Peptide für die Zusammenstellung gemäß Abschnitt 504A des Federal Food, Drug, and Cosmetic Act in Frage kommen.

Können Apotheken diese Medikamente grundsätzlich legal für Patienten im ganzen Land herstellen?

Der Ausschuss muss feststellen, ob dafür ausreichende Beweise vorliegen. Im Moment tendiert die Antwort eher zu Nein.

Peptide: Was sind sie genau?

Peptide sind kurze Ketten aus Aminosäurebausteinen. Sie bilden die Grundlage der Proteine ​​in Ihrem Körper.

Einige Peptide kommen natürlich vor. Insulin zum Beispiel. Ihre Bauchspeicheldrüse schüttet es aus, um den Blutzuckerspiegel zu senken.

Andere sind synthetische Medikamente. Betrachten Sie die Medikamente GLP-1-Agonisten zur Gewichtsreduktion. Semaglutid und Tirzepatide fallen hierher. Es dauerte Jahre, bis sie sich entwickelten. Sie wurden strengen klinischen Tests am Menschen unterzogen. Sie sind von der FDA zur Behandlung von Fettleibigkeit zugelassen.

Aber die sieben Peptide, die heute untersucht werden, sind anders. Sie gehören zu einer unregulierten Kategorie.

Die Liste umfasst:

  • BPC-157
  • TB-500
  • KPV
  • TÜV-s
  • Semax
  • Epitalon
  • Emideltide

Diese Verbindungen erfreuen sich einer explosionsartigen Beliebtheit. Social-Media-Influencer behaupten, dass sie die Lebenserwartung steigern. Sie versprechen eine Hautverjüngung. Stoffwechsel-Hacks. Verbesserte Wahrnehmung.

Es gibt ein großes Problem.

Es besteht ein erheblicher Mangel an klinischen Beweisen beim Menschen, die ihre Sicherheit oder Wirksamkeit belegen.

Das Problem mit unbewiesenen Peptiden

BPC-157 wird als Wundermittel bei der Genesung vermarktet. Es kommt natürlicherweise im menschlichen Magensaft vor. Verkäufer behaupten, es heilt verletzte Muskeln, Sehnen und Bänder.

Tierstudien und Laborarbeiten weisen auf regenerative Wirkungen hin. Menschliche Daten? Spärlich. Es fehlen qualitativ hochwertige, randomisierte kontrollierte Studien. Ohne sie können Ärzte keine sicheren Dosierungen verschreiben. Langfristige Risiken bleiben unbekannt. Überwiegen die Vorteile die Risiken? Niemand weiß es.

TB-500 fördert das Wachstum neuer Blutgefäße. Es moduliert Entzündungen. Es wird für eine schnellere sportliche Erholung und Gewebereparatur angepriesen.

In den sozialen Medien wurde es als effektiv gepriesen. Klinische Studien sagen etwas anderes. Bisher hat keine Humanstudie gezeigt, dass es bei gesunden Personen die Muskeln repariert oder die Leistung verbessert.

Semax wurde vor Jahrzehnten in Russland entwickelt. Die Forscher untersuchten kognitive Störungen und das Potenzial zur Wiederherstellung nach einem Schlaganfall. Einige Daten deuten auf positive Auswirkungen auf die Gehirnfunktion hin. Die meisten stammen aus kleinen Studien. Oder Tiere. Es fehlen strenge Studien am Menschen, die die Sicherheit dokumentieren.

KPV, MOT-s, Epitalon und Emideltide sind mit ähnlichen Beweislücken konfrontiert.

Bedenken hinsichtlich Interessenkonflikten und Voreingenommenheit

Die internen Wissenschaftler der FDA rieten davon ab, den Status quo zu ändern. Sie möchten nicht, dass diese Peptide für die Compoundierung in Frage kommen.

Warum?

Wissenschaftliche Unzulänglichkeit ist Teil der Gleichung. Integritätsprobleme sind das andere.

Berichte von NPR deuten darauf hin, dass mehrere Ausschussmitglieder Verbindungen zur Peptidindustrie haben.

Dies wirft ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Voreingenommenheit auf. Bleibt die Bewertung unparteiisch, wenn es um finanzielle Interessen geht?

Der wissenschaftliche Konsens ist klar: Die Beweise sprechen nicht dafür, dass diese auf legalem Wege kombiniert werden dürfen. Die Bedenken hinsichtlich der Voreingenommenheit trüben den Prozess.

Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit

Diese Rezension verdeutlicht ein wachsendes Dilemma für die Amerikaner.

Die Nachfrage nach Anti-Aging-Therapien, zur Linderung chronischer Schmerzen und Lösungen zur Langlebigkeit steigt rasant. Die Wissenschaft bleibt oft hinter den Verbraucherwünschen zurück.

Wenn die Nachfrage die Belege übersteigt, füllen unregulierte Märkte die Lücke.

Dieser „graue Markt“ birgt erhebliche Risiken. Online verkaufte Produkte mit der Aufschrift „Nur für Forschungszwecke“ werden nicht von der FDA überprüft. Sie können Verunreinigungen enthalten. Verunreinigungen. Falsche Dosierungen.

Ihnen fehlen die Sicherheitsüberprüfungen, die für streng getestete Medikamente wie GLP-1 gelten.

Die bevorstehende Entscheidung der FDA ist eine Erinnerung.

Popularität ist kein Beweis.

Wissenschaft beginnt mit einer Frage. Dann kommt die Datenerhebung. Dann Analyse. Ohne belastbare menschliche Daten macht der Kauf dieser unregulierten Verbindungen die Verbraucher angreifbar.

Es gibt keinen gesetzlichen Schutz für Sie, wenn etwas schief geht. Das Risiko liegt bei Ihnen.