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Studienergebnisse zeigen, dass Änderungen des Lebensstils das IBD-Risiko um über 60 % senken können

Studienergebnisse zeigen, dass Änderungen des Lebensstils das IBD-Risiko um über 60 % senken können

Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Einführung gesünderer Gewohnheiten – einschließlich Ernährung und Bewegung – mehr als die Hälfte der Fälle von Morbus Crohn und fast die Hälfte der Fälle von Colitis ulcerosa verhindern könnte. Die Ergebnisse, die auf einer Studie mit über 200.000 Erwachsenen in den USA und Europa basieren, unterstreichen den erheblichen Einfluss vermeidbarer Lebensstilfaktoren auf entzündliche Darmerkrankungen (IBD).

Was ist IBD?

Entzündliche Darmerkrankungen sind ein Überbegriff für chronische Erkrankungen, die Entzündungen im Verdauungstrakt verursachen. Morbus Crohn kann jeden Teil des Magen-Darm-Trakts betreffen, betrifft jedoch häufig den Dünndarm, während Colitis ulcerosa typischerweise den Dickdarm, den Dickdarm und das Rektum betrifft. Zu den Symptomen gehören anhaltender Durchfall, Bauchschmerzen, rektale Blutungen, Gewichtsverlust und Müdigkeit.

IBD-Diagnosen können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, und obwohl es Behandlungsmöglichkeiten gibt, ist Prävention von entscheidender Bedeutung. Dies gilt insbesondere, weil bestehende Behandlungen oft nur die Symptome lindern und nicht die zugrunde liegende Entzündung heilen.

Die Studie: Wie sehr können Änderungen des Lebensstils helfen?

Die Studie untersuchte Faktoren wie Ernährung (Obst, Gemüse, Ballaststoffe, Verzehr von rotem Fleisch), Tabakkonsum, BMI, NSAID-Konsum, körperliche Aktivität und die Einhaltung gesunder Gewohnheiten. Forscher fanden heraus, dass Personen, die konsequent gesunde Entscheidungen priorisieren – viel Gemüse, ausreichend Ballaststoffe, regelmäßige Bewegung, ein gesundes Gewicht halten und das Rauchen vermeiden –, 61 % der Fälle von Morbus Crohn und 42 % der Fälle von Colitis ulcerosa verhindern können.

Die Forscher räumen ein, dass die Studie einige Einschränkungen aufwies: Stress, ein bekannter Auslöser für Darmprobleme, wurde nicht berücksichtigt. Dennoch sind die Ergebnisse eindeutig: Proaktive Anpassungen des Lebensstils können das IBD-Risiko deutlich reduzieren.

Drei tägliche Gewohnheiten für die Darmgesundheit

Die Erkenntnisse der Studie lassen sich in drei einfache Praktiken umwandeln, mit denen Sie noch heute beginnen können:

  1. Gemüse priorisieren: Nehmen Sie eine große Auswahl an Gemüse – Wurzelgemüse, Kreuzblütler, Blattgemüse und sogar Nachtschattengewächse. Gemüse liefert essentielle Mikronährstoffe, Antioxidantien und Ballaststoffe, um ein gesundes Gewicht und eine robuste Körperfunktion zu unterstützen.
  2. Aktiv bleiben: Regelmäßige körperliche Aktivität hilft nicht nur, ein gesundes Gewicht zu halten, sondern reduziert auch Stress und stärkt die Immunfunktion. Bei Menschen mit Autoimmunerkrankungen kann Bewegung auch die Symptome verbessern, Müdigkeit verringern und die Stimmung heben.
  3. NSAID-Einsatz einschränken: Freiverkäufliche Schmerzmittel wie Ibuprofen können das Darmmikrobiom schädigen. Es wurde gezeigt, dass NSAIDs Entzündungen und Geschwüre im Magen und Dünndarm verursachen. Verwenden Sie diese Medikamente nur bei Bedarf und erwägen Sie, die Darmgesundheit mit einem täglichen Probiotikum zu unterstützen, um nützliche Bakterien wieder anzusiedeln.

Das Fazit: Auch wenn Genetik und andere Faktoren eine Rolle spielen, kann ein proaktiver Lebensstil Ihr Risiko, an einer entzündlichen Darmerkrankung zu erkranken, drastisch reduzieren. Die Konzentration auf Ernährung, Bewegung und den achtsamen Medikamentengebrauch ist ein wichtiger Schritt hin zu einer langfristigen Darmgesundheit.

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