Für viele, die mit atopischer Dermatitis (AD) – der häufigsten Form von Ekzemen – leben, geht es nicht nur darum, trockene, juckende Haut in den Griff zu bekommen; Oft geht es darum, die komplexe Beziehung zwischen Ernährung und dermatologischen Ausfällen zu bewältigen. Obwohl nicht jede Person mit Ekzemen auf Nahrungsmittel reagiert, besteht ein signifikanter statistischer Zusammenhang zwischen beiden.
Den Zusammenhang verstehen
Der Zusammenhang zwischen Hautgesundheit und Ernährung ist tief in der Immunantwort des Körpers und der Hautintegrität verwurzelt. Bei Personen mit atopischer Dermatitis ist die Hautbarriere oft beeinträchtigt. Diese geschwächte Barriere macht den Körper empfindlicher gegenüber Umweltallergenen und kann entscheidend beeinflussen, wie der Körper auf Nahrungsmittel reagiert.
Die Prävalenz dieses Zusammenhangs variiert je nach Schweregrad des Ekzems:
– Hohe Korrelation: Bis zu 80 % der Menschen mit schwerer, anhaltender oder früh einsetzender AD leiden auch an Nahrungsmittelallergien.
– Geringere Korrelation: Ungefähr 20 % bis 30 % der Menschen mit leichteren Formen von AD haben überhaupt keine Nahrungsmittelallergien.
Es ist auch wichtig zu beachten, dass Allergien gegen Milch und Eier zwar bei vielen Kindern überwunden werden (90–95 % Erfolgsquote), Allergien gegen Nüsse, Samen und Schalentiere jedoch häufig lebenslang bestehen bleiben.
Allergie vs. Empfindlichkeit: Warum die Unterscheidung wichtig ist
Eine der größten Herausforderungen für Patienten ist die Unterscheidung zwischen einer echten Nahrungsmittelallergie und einer Nahrungsmittelunverträglichkeit (oft auch als Nahrungsmittelunverträglichkeit bezeichnet). Eine falsche Identifizierung kann zu unwirksamen Behandlungen oder fehlenden Diagnosen führen.
1. Nahrungsmittelallergien
Eine echte Allergie ist eine Reaktion des Immunsystems. Sie treten häufig unmittelbar auf – sie treten innerhalb von Minuten bis zwei Stunden nach der Einnahme auf – und können lebensbedrohlich sein und möglicherweise Nesselsucht oder einen anaphylaktischen Schock verursachen.
2. Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Empfindlichkeiten sind subtiler und schwerer zu verfolgen. Anstelle eines plötzlichen Schocks könnte sich eine Empfindlichkeit wie folgt äußern:
– Verschlechterung bestehender Ekzemflecken.
– Eine Zunahme des allgemeinen Hautjuckens.
– Verdauungsprobleme wie Magenbeschwerden oder Durchfall.
Die zeitliche Lücke: Im Gegensatz zu Allergien können Überempfindlichkeitssymptome verzögert auftreten. Eine Reaktion tritt möglicherweise erst drei Tage nach dem Verzehr eines bestimmten Lebensmittels auf und die daraus resultierende Entzündung kann wochenlang anhalten, was es für Patienten äußerst schwierig macht, den genauen Auslöser zu bestimmen.
Häufige ernährungsbedingte Auslöser
Während die einzelnen Auslöser unterschiedlich sind, werden mehrere „auslösende“ Nahrungsmittel häufig mit Ekzemschüben in Verbindung gebracht:
– Dairy (Milch und Milchprodukte)
– Eier
– Erdnüsse und Nüsse
– Sojaprodukte
– Weizen
– Fisch und Schalentiere
Die Risiken von „DIY“-Eliminationsdiäten
Wenn Hautausschläge unerträglich werden, greifen viele Menschen instinktiv zu Eliminationsdiäten – indem sie verdächtige Lebensmittel mehrere Wochen lang weglassen und sie dann langsam wieder einführen. Mediziner raten jedoch zu äußerster Vorsicht.
Der Versuch einer strikten Eliminationsdiät ohne professionelle ärztliche Aufsicht birgt zwei Hauptrisiken:
1. Erhöhtes Allergierisiko: Dr. Schweta Arakali warnt davor, dass eine längere oder strikte Vermeidung tatsächlich dazu führen kann, dass der Körper in Zukunft stärker auf dieses Lebensmittel reagiert und eine leichte Empfindlichkeit möglicherweise in eine echte, gefährliche Allergie verwandelt.
2. Fehldiagnose: Ekzemschübe werden oft durch nicht ernährungsbedingte Faktoren wie Stress, Infektionen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder Kontaktallergene ausgelöst. Der Verzicht auf Lebensmittel kann das Problem möglicherweise nicht lösen, wenn die Ursache in der Umwelt liegt.
„Selbst wenn Sie allergisch oder empfindlich auf bestimmte Lebensmittel reagieren, ist der Verzicht auf diese Lebensmittel nur ein Teil der Behandlung Ihrer Alzheimer-Krankheit“, bemerkt die Dermatologin Dr. Marisa Garshick.
Zusammenfassung und nächste Schritte
Die Behandlung von Ekzemen erfordert einen ganzheitlichen Ansatz. Während die Ernährung für viele eine Rolle spielt, ist sie selten die alleinige Ursache für atopische Dermatitis.
Wenn Sie den Verdacht haben, dass Lebensmittel Ihre Haut auslösen, konsultieren Sie einen Allergologen oder Dermatologen, bevor Sie radikale Ernährungsumstellungen vornehmen. Sie können professionelle Allergietests durchführen und Ihnen bei der Umsetzung eines strukturierten Plans helfen, der sowohl Ihre Hautbarriere als auch Ihre Ernährungsbedürfnisse berücksichtigt, ohne das Risiko schwerer allergischer Reaktionen zu erhöhen.
































